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Geschichte + Portrait

Die Geschichte:Im Jahre 1923 wurde Masutatsu Oyama in Korea geboren. Mit 9 Jahren lernte er chinesisches Kempo. Mit 12 Jahren genoss er Unterricht in Judo, Ringen, Boxen Aikijutsu an der Universität in Tokyo. Meister Funakoshi unterrichtete ihn im Shotokan. Mit 17 Jahren gradierte Oyama im Shotokan zum 2. Dan. Oyama verliess mit 20 Jahren Funakoshis Shotokan aufgrund einer anderen Vorstellung von Kampf.Im Jahre 1946 begab sich Mas Oyama als 23 Jähriger auf den Berg Miobu in Japan. Komplett von der Aussenwelt abgescnitten trainierte er sehr hart.Als Mas Oyama 1947 zurückkehrte, nahm er an den "All Japan Karate Championship" teil und gewann diese.1956 eröffnete Mas Oyama in einem kleinen Gebäude hinter der Rikkyo Universität sein erstes offizielles Dojo und nannte seinen Stil Kyokushin.Kyokushin bedeutet "letzte, absolute Wahrheit".Er wählte den Namen wegen des Sprichwortes: "Nach Tausend Tagen Training ist man ein Anfänger, nach Zehntausend Tagen ein Expert (Meister)"Trotz des harten Trainings ( es gab wenige Einschränkungen im Kampf) und der hohen Ausfallrate der Studenten, stieg die Zahl seiner Schüler innerhalb eines Jahres auf gut 700 Studenten an.Die nächsten zehn Jahre baute Mas Oyama seine Organisation auf und demonstrierte in der ganzen Welt sein Karate, um es zu verbreiten.Seither hat sich Kyokushin in mehr als 120 Länder verbreitet und die Organisation wurde mit über 10 Millionen registrierten Mitgliedern zu einer der grössten Kampfkunstorganisation der Welt.Im April 1994 starb Masutatsu Oyama im Alter von 70 Jahren an Lungenkrebs.

PortraitDas Kyokushinkai Karate in Trimmis umfasst ca. 90 Mitglieder, die Spanne reicht von den Kindern bis zu den Senioren. Dabei trainieren alle zusammen nach den Grundsätzen des Kyokusinkai Karates. Karate bedeutet "leere Hand" und ist eine Kampfkunst ohne Hilfsmittel. Der "Kyokushinkai"- Karatestil wurde von Sosai Masutatsu Oyama gegründet, Kyokushin bedeutet dabei "letzte, absolute Wahrheit". Im Kyokushinkai Karate geht es nicht nur ums Kämpfen und um Selbstverteidigung, sondern ein sehr grosser Teil befasst sich mit Körperbeherrschung und Genauigkeit. Karate fördert gezielt die Konzentration und diszipliniert das Selbstvertrauen. Das Training wirkt sich positiv auf die körperliche Fitness aus.Durch das gemeinsame Training und die gemeinsamen Betätigungen ausserhalb der Trainingszeiten wird das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. Dabei dient das Training als Kontrast zum Alltag und unterstützt den Ausgleich von Körper und Seele. Karate stellt nicht nur eine Sportart dar, sondern verbindet die Mitglieder mit einem gemeinsamen Lebensgefühl. Dies ist schon bei den Kindern ersichtlich, welche durch den Sport in ihrer Persönlichkeit gefördert und gestärkt werden. Das Kyokushinkai Karate Trimmis ist ein offenes Netzwerk. Jeder ist Willkommen und kann nach einer Entrichtung eines jährlichen Mitgliederbeitrages fix am Training teilnehmen.OrganisationDas Kyokushinkai Karate in Trimmis ist dem Verband IFK Schweiz angegliedert. Der IFK Schweiz gehören rund 25 Dojos (japan. Übungshallen) an. International wurde die IFK - International Federation of Karate - 1992 durch Hanshi Steve Arneil gegründet. Die IFK hat Mitglieder in der ganzen Welt. Ihr Zweck ist es Karate auf internationaler Basis zu verbreiten und gleichzeitig den einzelnen Ländern ihre eigenen Ideale von Unabhängigkeit und Philosophie zu überlassen. TrainingDas Training wird unterteilt in Erwachsenentraining und Kindertrainings auf unterschiedlichen Stufen, neu dazu gekommen ist das Seniorentraining. Dabei wird Personen ab 35 Jahren das Karate beigebracht, in einem Rahmen der auf die Schwellen- und Einstiegsangst eingestellt ist. So wird bei jeder Altersgruppe die Intensität des Trainings angepasst und Harmonie von Körper und Geist spielen eine wichtige Rolle. Die Trainings sind hart und diszipliniert und werden im japanischen Stil geführt.Karate auf Kinderstufe ist eine gute Vorbereitung auf das Leben, sie lernen konzentriert auf ein Ziel hinzuarbeiten und erhalten die Möglichkeit, die Erfahrung der Beherrschung des eigenen Körpers zu machen. Hier ist wichtig, dass bei den Kindern ein hoher Wert auf die Sicherheit gelegt wird. Deshalb wird kein Vollkontakt gekämpft sondern nach dem Klickerprinzip. Hierbei handelt es sich um eine kontaktlose Form des Kämpfens mit dem Fokus auf schöne und schnelle Techniken.Übergreifende FörderungDa das Dojo in Trimmis der IFK Schweiz angehört, finden regelmässig Sammeltrainings statt. Diese vor allem auf der Kinder- und Jugendstufe, dabei stellen diese Treffpunkt und Austausch der Lernenden und Sempais (Trainern) dar. Daneben gibt es Veranstaltungen wie das Sommerlager, welche sogar mit internationalem Fokus arbeiten. Schweizweit finden jährliche Turniere auf allen Stufen bis zur Schweizermeisterschaft statt. Einen weiteren Aspekt neben dem Kyokushinkai Karate und ein Anliegen der Sempais ist es, vor allem Frauen in Selbstverteidigungskursen die Grundlagen für die Verteidigung beizubringen und das Selbstbewusstsein zu fördern. Diese Kurse finden unregelmässig nach Nachfrage statt. Gelegentlich finden Trainings für Sicherheitsfirmen statt, damit sich die Mitarbeiter in der Verteidigung schulen können. Jährlich findet auch das Engagement statt, in Zusammenarbeit mit der Pro Juventute, im Sinne des Ferienpasses den Kindern das Karate näher zu bringen.Zusammenarbeit Trimmis Ilanz Das Dojo in Trimmis wurde im Jahr 1990 durch Erich Frehner gegründet und wird von ihm bis zur Übergabe an Yves Mathis zum 1.Januar 2009 geführt. Yves Mathis wird das Dojo im Sinne seines Lehrers weiterführen. Durch den Impuls von Erich Frehner kam es zur Dojogründung in Ilanz im Jahr 1999, welches bis zum heutigen Tag und auch in Zukunft von Ronny und Claudia Schlegel geführt wird. Die beiden Dojos verbindet damit eine gemeinsame Vergangenheit und Freundschaft und sie werden auch in Zukunft eng geführt werden. Dies zeichnet sich unter anderem durch die gegenseitigen offenen Trainings aus, wie durch einige gemeinsame Aktivitäten, Aufführungen und Demonstrationen, sowie die gemeinsamen Kinderturniere und die Weekends.Einen ganz grossen Erfolg konnte das Dojo Ilanz bereits verbuchen, Ronny und Claudia Schlegel haben im Jahr 2007 den Stadtpreis Ilanz erhalten für ihr Engagement als wertvoller Beitrag an die Gesundheitsförderung und als Verdienst für den Einsatz für die Jugendlichen, denen durch das Training eine sinnvolle Freizeitgestaltung geboten wird.









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